Und wieder ging es gleich zu Beginn des Schuljahres raus aus dem Klassenraum und hinein in Museen, Gärten, Werkstätten, Theater und Literaturveranstaltungen.
Unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten konnten unsere SchülerInnen Kultur nicht nur anschauen, sondern mit ihr experimentieren, diskutieren und sie selber herstellen.
Jahrgang 7: Klang und Bewegung
Für Jahrgang 7 wartete eine interaktive Installation im Hamburger Bahnhof, in der mit Holzklötzen gebaut werden durfte, während in dem immersiven Raum Lieder erklangen. In der Gemäldegalerie konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Kunst betrachten, sondern auch selber Blasinstrumente ausprobieren – die Gastausstellung des Musikinstrumente-Museums machte es möglich.
Beim Literaturfestival besuchten die Jugendlichen eine Lesung der Jugendbuchautorin Matilda Gyllenberg, deren Roman auf jeden Fall temporeich ist. Und im Jungen Tanzhaus konnten eigene Choreografien entwickelt und Bewegungen kreativ gestaltet werden.
In der JuKs wurden in einem Soundworkshop eigene Klangideen ausprobiert, während ein Trickfilm-Workshop dazu einlud, aus Zeichnungen in kleinsten Bewegungen Geschichten werden zu lassen.





Jahrgang 8: Natur
Sowohl im Umweltbildungszentrum Nirgendwo, den Gärten der Welt sowie dem Campus Stadtnatur auf dem Tempelhofer Feld ging es für die 8. Klässler um die Auseinandersetzung mit Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit.
Im Botanischen Garten stand die Weltacker-Tour auf dem Programm und im Britzer Garten eine Schnitzeljagd.
In der JuKs konnten die SchülerInnen in einem Gips-Workshop Natur in eigene Formen bringen – Ganze Dinosaurier erblickten daraufhin erneut die Welt. Und in einem weiteren Workshop wurden mit Fotogrammen Natur-Bilder erzeugt – ganz ohne klassische Kamera.
In der Gemäldegalerie ging es auch für Jahrgang 8 um Kunst und Musik: diesmal allerdings um die Frage, wie Maler und Musiker schon immer von der Natur zu ihren Werken inspiriert wurden.








Jahrgang 9: Zukunft
Technik und Wissenschaft standen im Science Center Spektrum und im Humboldtforum im Mittelpunkt.
Auch der Hamburger Bahnhof stand wieder auf dem Programm, diesmal unter der Frage: Wer wenn nicht wir? Im Theater an der Parkaue hieß es dagegen: Regiert euch! An beiden Orten verhandelten die Jugendlichen gesellschaftliche Fragen zusammen mit Zukunftsvorstellungen.
Beim Literaturfestival konnte die Lesung der feministischen Graphic Novel „In den trüben Gewässern Istanbuls“ besucht werden. Dabei ging die Reise weniger in die Zukunft als in die Vergangenheit. Aber gesellschaftliche Fragen standen dennoch ganz obenan.
In der JuKs wurde wieder praktisch gearbeitet. In einer Textilwerkstatt konnten eigene Ideen in Stoff umgesetzt werden, während die Reliefwerkstatt dazu einlud, mit Abdrücken zu experimentieren.






Wir freuen uns jedes Jahr, dass unser Schuljahr durch den Kulturwandertag so mannigfaltig, kreativ, lebendig, abwechslungsreich und inspirierend beginnt.
Nicht nur konnte Kultur gehört, bewegt, hinterfragt und gestaltet werden. Auch untereinander gab es ganz neue Möglichkeiten, einander kennen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.
Danke an die großartige Organisation und allen beteiligten Veranstaltern!