Was für eine Abwechslung zum Berliner Schulalltag!

Nachdem unsere diesjährige schwedisch-deutsche Austauschgruppe noch im Mai historische Berliner Sehenswürdigkeiten per City Rallye abgeklappert hatte, ging es im Juni zum Gegenprogramm in das pure Naturerleben Skandinaviens.

Bei schönstem Wetter wurde gewandert und geangelt, mit SUPs und Kanus die Seen erforscht, Feuer gemacht und typisch schwedische Gerichte probiert. Ein wahrer Outdoor-Traum!

Mit dem Paddleboard auf dem schwedischen See Pukasjön

Bereits in Berlin war deutlich geworden, wie gut sich die Truppe verstand und wie leicht der Austausch geriet. Nun, an den nordisch-hellen Abenden, sollte die gemeinsame Zeit am liebsten gar kein Ende finden.

Am ersten Tag ging es sofort los mit einer Wanderung zum See Pukasjön, und unsere SchülerInnen lernten die Vorteile des schwedischen Allemansrätten kennen: das nordische Jedermannsrecht, das es jedem Menschen erlaubt, sich frei in der Natur zu bewegen – vorausgesetzt, die Natur wird geachtet und nicht gestört!

Zum Glück erfuhren unsere Großstadtjugendlichen am zweiten Tag, wie man sich in den tiefen Wäldern Schwedens orientiert. Mit Kompass, Landkarte und einer genauen Beobachtungsgabe.

Aber auch ein Reinschnuppern in den schwedischen Schulalltag der gastgebenden Rosenlundsskolan durfte natürlich nicht fehlen.

Der dritte Tag führte die gesamte Gruppe in die historische Kleinstadt Eksjö, die für ihre gut erhaltenen Holzhäuser bekannt ist.

Danach ging es zu einem landschaftlichen Höhepunkt: der beeindruckenden Schlucht Skurugata. Erfolgreich bewältigt durfte im Anschluss inmitten der Natur gemeinsam gegrillt werden.


Sportlich ging es auch am vierten Tag weiter. Rund um Kyrkekvarn, einer Art Freizeit-Dorf, unternahmen die Schülerinnen und Schüler eine Kanutour und erkundeten die schwedische Landschaft vom Wasser aus.

Zur Stärkung gab es anschließend ein traditionelles schwedisches Mittagessen: Pyttipanna.

Am letzten Tag stand die gemeinsame Reflexion im Vordergrund. Die Jugendlichen blickten auf ihre Erlebnisse in Berlin und Jönköping zurück und tauschten ihre Eindrücke und Erfahrungen per Collagen aus.

Kaum zu glauben, dass die gemeinsame Zeit schon ihren Abschluss finden sollte…

Vielen Dank, liebe Rosenlundsskolan! Unsere Tage bei euch werden unvergesslich bleiben.

Hoffentlich führen uns unsere Kompasse bald mal wieder zusammen!

Die Austauschgruppe im Schulhof der Rosenlundsskolan

Danke natürlich auch an Erasmus+, durch die Programme wie diese möglich sind.

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